Von Samaipata gings per Nachtbus auf holprigster Strecke nach Sucre. Betreffend unseren Mitreisenden im Bus haben wir den Zonk gezogen: etwa 30 achtzehnjährige Bolivianer auf Abschlussreise. Liebesdramen, Geschrei, Alkohol, Rauch. Der WC-Stopp um 3 Uhr morgens ist dann eher speziell, scheint auf dieser Strecke aber üblich zu sein: Der Bus hält mitten in einem Dorf, die Wände der Häuser dienen als Pissoir. Arme Dorfbewohner...
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| Der Busfahrer (mit schöner Kokabacke) wollte unbedingt ein Foto mit Lena machen |
Sucre gilt als schönste Stadt Boliviens. Obwohl wir noch nicht viele Städte gesehen haben, glauben wir dies. Wir haben ein ereignisreiches Wochenende erwischt: Am Freitag fand eine Militärparade zu Ehren der bolivianischen Kriegsveteranen statt (die Soldaten in historischen Uniformen patrouillierten zur Melodie von "Mini Tante us Marokko chunt uf Bsuech"), samstags und sonntags fand ein Rallye-Rennen statt. Start und Ziel des Rennens waren am zentralen Platz Sucres, so dass die Stadt während dem Wochenende tagsüber praktisch zweigeteilt war.
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| Innenhof der Universität |
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| Eine der vielen Kirchen Sucres |
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| Rallye-Rennen in der Stadt. Die Sandsäcke taten ihren Dienst. |
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| Blick auf Sucre vom Convento La Recoleta |
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| Convento La Recoleta |
Am Sonntag fuhren wir schon um halb sieben Uhr morgens mit dem Bus los Richtung Tarabuco, später wäre die Strasse aus der Stadt heraus wegen der Rallye gesperrt gewesen. In Tarabuco findet jeden Sonntag ein Indigena-Markt statt. Der Markt gilt als authentisch, war aber eher Folklore. Wir kauften trotzdem zwei Alpaka-Pullover, um uns auf das richtige Hochland vorzubereiten.
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| In den Gassen Tarabucos |
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| Essen am Markt |
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